Mäuseplage

Ein paar Mäuse im Haus können schnell zu einer ausgewachsenen Mäuseplage werden. Das einzige, was Mäuse brauchen, ist eine gute Nahrungsquelle und einen behaglichen Unterschlupf. Das ist das Rezept für kleine Mäusebabys und damit der Beginn einer Mäuseplage, die für Sie, Ihre Familie oder Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ernste Folgen haben kann.

Die Gefahren einer Mäuseplage

Mäuse scheinen für uns auf den ersten Blick nicht gefährlich zu sein, aber das stimmt nicht. Mäuse tragen Bakterien, Viren und Parasiten mit und in sich herum und diese können durch Urin und ihre Ausscheidungen ernste Krankheiten verursachen. Eine der Folgen von Mäusen im Haus sind Infektionen, die bei Menschen und Haustieren durch den Kontakt mit Mäuse-Exkrementen verursacht werden können. Auch durch das Einatmen von unsichtbaren Schwebepartikeln aus Mäuse-Exkrementen kann man ernsthaft krank werden.

Mäuse können folgende Krankheiten übertragen:

  • Salmonellen: Dieser Krankheitserreger kann eine schwere Lebensmittelvergiftung verursachen, die mit vielen körperlichen Leiden einhergeht. Salmonellen können außerdem auch Austrocknung verursachen, wodurch letztlich sogar die Nierenfunktionen gestoppt werden kann.
  • Leptospirose: Im Mäuseurin können Leptospirose-Bakterien vorkommen. Die Krankheit ist vor allem in Seen und Flüssen, in denen Menschen schwimmen, ein Problem, aber kann auch durch den Kontakt mit lebenden oder toten Mäusen oder durch den Kontakt mit Flächen, auf die Mäuse uriniert haben, übertragen werden.
  • Hantaviren: Das Virus kann sich über die Luft, durch Schwebepartikel aus Mäusekot, verbreiten. Diese Teilchen kommen vor allem dann in der Luft vor, wenn der Kot entsorgt wird. Symptome dieser Krankheit ähneln denen einer Grippe, aber bei einer Verschlimmerung können auch bei dieser Krankheit die Nierenfunktionen schlechter werden, mit allen zugehörigen Folgen.

Wie entsteht eine Mäuseplage?

Mäuse suchen sich ein gemütliches, warmes Versteck, da sie draußen leicht ihren Fressfeinden zum Opfer fallen können, während sie drinnen in aller Ruhe ein Mäusenest bauen können. Über Risse, Löcher und Rohre kommen Mäuse in ein warmes Haus oder Betriebsräume. Dort bauen sie sich ein Nest für ihre Mäusebabys, die wiederum schon nach ungefähr 2 Monaten selbst Junge bekommen können, so dass es sehr schnell zu einer Mäuseplage kommen kann. Nach einer Tragezeit von 19 bis 21 Tagen werden 4 bis 9 Mäusebabys geboren. Die Hausmaus kann sich, wenn sie erst einmal ein warmes Fleckchen gefunden hat, das ganze Jahr über fortpflanzen. Mäuseweibchen können 5 bis 10 Mal im Jahr Junge gebären. Das bedeutet, dass eine Mäuseplage im Winter nicht stagniert, sondern sich immer weiter ausbreitet.

Woran erkennen Sie eine Mäuseplage?

Sie können eine Mäuseplage natürlich an der Anwesenheit von Mäusen erkennen, aber auch an Mäusekot in der Küche oder einem unangenehmen Geruch, der sich im ganzen Haus ausbreitet. Wenn Sie es mit einer Mäuseplage zu tun haben, dann ist das meistens deutlich zu erkennen. An folgenden Spuren können Sie eine Mäuseplage erkennen:

  • Es gibt viele große schwarze Mäuseköttel auf dem Boden. Mäuse produzieren eine große Menge Mäusekot am Tag und hinterlassen diesen im ganzen Haus oder Betrieb.
  • Nageschaden an Möbeln, Fußleisten, Plastik und anderem Eigentum. Der Nageschaden ist oft an zwei gut sichtbaren kleinen Rillen erkennbar. Mäuse nagen, damit ihre Zähne kurz und scharf bleiben. Im schlimmsten Fall verursachen sie einen Brand, da sie Stromkabel durchknabbern.
  • Sie hören Kratzgeräusche in den Wänden, dem Boden oder der Decke. Mäuse sind immer auf der Suche nach Nahrung oder Material für ihren Nestbau, aber können nicht gut sehen. Sie vertrauen auf ihr Riechvermögen, ihren Tastsinn und ihr Gehör und können durch ihren flexiblen Körperbau überall ins Haus kommen. Zum Beispiel durch Hohlwände.
  • Mäusenester sind normalerweise auf dem Dachboden, in den Decken, im Küchenschrank oder hinter dem Ofen zu finden. Diese Orte sind oft nahe an Nahrungsquellen und meistens ruhig, warm und geschützt.
  • Schmierige, fettige Flecken auf den Wänden oder auf dem Boden, die vom Körperfett der Nager verursacht werden. Die Flecken bestehen aus Urin, Staub und Körperfett.
  • Ein unangenehmer, penetranter Geruch, verursacht durch Mäuseurin, der sich vor allem in geschlossenen Räumen befindet. Dieser Gestank ist vor allem an Orten präsent, an denen die Mäuse ihr Nest gebaut haben, etwa auf dem Dachboden oder im Keller.
  • Sie sehen tote und lebendige Mäuse in und rund um Ihr Haus oder Ihre Betriebsräume. Wenn Sie am helllichten Tag eine Maus gesehen haben, dann besteht eine gute Chance, dass Sie es mit einer Mäuseplage zu tun haben.

Sind Sie sich nicht sicher, ob es sich um eine Mäuseplage handelt? Sie können auch die Anwesenheit von Mäusen nachweisen, indem Sie Talk oder Mehl auf die (möglichen) Routen streuen, die Mäuse in Ihrem Haus oder Ihren Geschäftsräumen zurücklegen. Mäuse hinterlassen dann Spuren im Talg oder Mehl, wenn sie sich durch Ihr Haus bewegen. Darüber hinaus können Sie geschützte Plätze wie den Dachboden, die Decke oder die Küchenschränke auf Mäusenester überprüfen.

Mäuseplage selbst bekämpfen

Mäuse können nicht nur Ihr Zuhause Stück für Stück zerstören, sie können auch gefährliche Situationen wie Feuer oder Gesundheitsprobleme verursachen. Wenn Sie im Wohn- oder Geschäftshaus an einer Mäuseplage leiden, reicht die Mäusebekämpfung in Eigenregie nicht aus, um das Mäuse-Problem im Keim zu ersticken. Das Problem ist dann zu groß, um es nur mit Do-it-yourself-Mitteln in den Griff zu bekommen.

Um eine Mäuseplage sicher und gut zu bekämpfen, ist die Hilfe eines erfahrenen Schädlingsbekämpfers erforderlich. Unsere Kammerjäger können Ihnen helfen, Mäuse sicher zu bekämpfen und Ihnen auch Ratschläge geben, wie Sie Mäuse in Ihrem Haus verhindern können!

Unverbindliche Beratung und Angebot anfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem Schädlingsbekämpfer? Rufen Sie dann 032 221 090 506 (City-Tarif der Deutschen Telekom AG, Kosten von anderen Festnetzen oder Mobilfunktelefonen können abweichen) an oder füllen Sie das untenstehende Formular für eine Beratung, ein Angebot oder einen Termin aus.