Kakerlakenplage

Als ob Sie in einem Horrorfilm gelandet sind - so fühlt es sich an, wenn Sie entdecken, dass bei Ihnen eine Kakerlakenplage herumspukt. Diese widerlichen Monster sind ein Albtraum, aus dem Sie schnell aufwachen wollen. Selbst in einem sauberen Haus landen manchmal Krümel auf dem Boden, aber wenn Kakerlaken in der Nähe sind, gilt immer: Auch wenn das Putztuch noch so schnell ist, finden die Kakerlaken die Krümel. Deshalb kann in kurzer Zeit auch ein ganzes Hochhaus betroffen sein, wenn ein Mitbewohner ein paar Kakerlaken eine Behausung bietet.

Hat eine Kakerlakenplage ernste Folgen?

Eine Kakerlakenplage kann ernste Folgen haben. Kakerlaken können nicht nur Allergien auslösen, sondern oft auch Krankheiten verursachen. Häufige Krankheiten, die eine Kakerlake in sich tragen kann, sind:

  • Salmonellen: Das ist ein Bakterium, das im Darm von Tieren und daher auch Kakerlaken vorkommt. Abhängig von der Menge, die eine Person abbekommt, sind die Symptome von Salmonellen Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber. Kinder bis 5 Jahre, Kranke, Schwangere und ältere Menschen können schwer krank werden und an Flüssigkeitsmangel leiden.
  • Dysenterie/Ruhr: Eine schwere Form von Durchfall, die oft von Blut und Schleim im Stuhl begleitet wird. Dysenterie ist sehr ansteckend und kann durch Kakerlaken auf Menschen übertragen werden, die sich dann gegenseitig anstecken können. Wegen unserer normalerweise recht sauberen Lebensweise können wir sehr anfällig dafür sein.
  • Tuberkulose: Dies ist eine Infektionskrankheit, die für lange Zeit ohne Symptome bleiben kann. Jedes Jahr sterben weltweit etwa eine Million Menschen an dieser Krankheit, und in Deutschland erkranken jährlich 800 bis 900 Menschen an dieser Krankheit. Die Symptome, die bei Lungentuberkulose auftreten können, sind: (Blut-)Husten, Fieber, Müdigkeit, Gewichtsverlust und starkes Schwitzen in der Nacht.
  • Hepatitis: Dies ist eine Entzündung der Leber und kann sehr ernst sein, weil die Leber viele Funktionen hat. Symptome, abhängig vom Hepatitis-Typ, sind Müdigkeit, Fieber, dunkler Urin, kein Appetit und Gelbsucht.
  • Gastroenteritis: Dies ist eine Entzündung des Magens und des Darms und wird durch Bakterien, Parasiten oder Viren verursacht. Zu den Symptomen gehören Appetitmangel, Erbrechen und Übelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen.
  • Typhus: Es gibt drei Arten von Typhus, nämlich Bauch-Typhus, Paratyphus und Fleckfieber, von denen Bauchtyphus am schwerwiegendsten ist und tödlich sein kann. Symptome von Typhus stehen in der Regel im Zusammenhang mit dem Magen-Darm-Trakt und können Fieber, Durchfall, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen umfassen.

Weitere Krankheiten sind Schimmelpilzinfektionen, parasitäre Erkrankungen, Ekzeme und Allergien.

Wie entsteht eine Kakerlakenplage?

Eine Kakerlakenplage kann rasend schnell entstehen, da sich die Tierchen auch rasend schnell fortpflanzen können. Es ist daher wichtig, Kakerlaken zu vermeiden, da sonst leicht eine Plage entstehen kann. Für die Putzteufel unter uns sind Kakerlaken auch sehr unwahrscheinlich, außer wenn es eine Plage in der Nähe gibt; dann ist kein Haus sicher.

Es muss keinen schrecklichen Saustall geben, damit eine Kakerlake sich zu einem Besuch entschließt. Ein organisiertes Durcheinander, ein feuchter und warmer Raum oder genügend Futter in Reichweite (auf dem Boden oder auf der Spüle) können schon Grund für Kakerlaken sein, sich niederzulassen.

Wo verstecken sich Kakerlaken?

Der Grund dafür, dass Kakerlaken seit Millionen von Jahren überleben können, liegt in ihrem Drang, sich zu verstecken. Auf diese Weise können sie sich unbemerkt niederlassen und müssen sich keine Sorgen machen, dass sie zertrampelt werden. Kakerlaken fühlen sich vor allem von warmen und feuchten Orten angezogen, von denen eiweißreiche und organische Nahrung wie Obst nicht weit entfernt sind.

Haben Sie den Verdacht, dass Sie unwissentlich ein Bed & Breakfast für Kakerlaken eröffnet haben? Dann suchen Sie die folgenden Orte ab, um zu prüfen, ob die säumigen Zahler sich dort aufhalten.

  • Warme und feuchte Räume wie Küche, Bad oder ein Produktionsraum.
  • In der Nähe von Geräten, die Wärme erzeugen, wie Öfen, Maschinen, Heizung, Herd, Kühlschrank, Mikrowelle, Dunstabzugshaube oder andere kleine Elektrogeräte.
  • Möbel wie Bücherschränke, unter Stühlen und Bänken, Küchenschubladen oder hinter Spiegeln.
  • Und andere geniale Verstecke, wie hinter Fußleisten und Fensterrahmen, lose hängenden Tapeten, in Bezügen oder unter losen Fliesen.

Wie können wir Kakerlaken bekämpfen?

Wenn Sie vermuten, dass Sie eine Kakerlakenplage im Haus haben, oder wenn Sie nur eine Kakerlake gesehen haben, ist es ratsam, so bald wie möglich einen professionellen Schädlingsbekämpfer hinzuzuziehen. Kakerlaken vermehren sich so schnell, dass sie ohne spezielle Bekämpfungsmittel nicht bekämpft werden können.

Unsere Schädlingsbekämpfer prüfen die Situation immer sorgfältig, bevor sie mit der Kakerlakenbekämpfung beginnen. Das verhindert die Entstehung einer neuen Plage aus Kakerlaken-Eiern, die nicht entfernt wurden. Auf diese Weise kommt keine neue Kakerlaken-Generation an die Macht, und Sie behalten das Zepter in der Hand.

Unverbindliche Beratung und Angebot anfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem Schädlingsbekämpfer? Rufen Sie dann 032 221 090 506 (City-Tarif der Deutschen Telekom AG, Kosten von anderen Festnetzen oder Mobilfunktelefonen können abweichen) an oder füllen Sie das untenstehende Formular für eine Beratung, ein Angebot oder einen Termin aus.